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Corona-Interview mit Dani und Martin

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Wegen dem Coronavirus wurden diverse Wettkämpfe abgesagt. So zum Beispiel alle Weltcupläufe im 2020 sowie die EM in Estland. Die im Juli geplante WM in Dänemark wurde verschoben und findet voraussichtlich im Oktober 2020 statt. Im Interview erfährt ihr wie die beiden Profisportler mit der Situation umgehen.
Interview mit Daniel Hubmann
Zuletzt wurden diverse Anlässe gestrichen. Wie ergeht es einem dabei als Athlet?
Am Anfang dachte ich mir noch nicht zu viel und hatte das Gefühl es werden einfach ein paar Frühlingsläufe gestrichen. Doch dann kam das Ganze ins Rollen und ich merkte Schritt für Schritt, dass dieses Corona eine viel grössere Dimension annimmt. Es war schon sehr frustrierend und auch deprimierend, wenn dir im Wochentakt weitere Lichtblicke und Ziele aus der Agenda gestrichen werden.
  
Kannst du noch normal trainieren?
Als Läufer habe ich das Glück, dass ich den Hauptteil meines Trainings allein draussen in der Natur noch machen kann. Nicht stattfinden tun zurzeit die geleiteten Einheiten wie OL- und Krafttraining. Die Massnahmen, die wir hier in der Schweiz haben, schränken mich im Alltag eigentlich nicht extrem ein. Natürlich fehlt der Kontakt zu anderen Leuten, aber wir versuchen die Zeit als Familie zu Hause und in der umliegenden Natur bestmöglich zu nutzen. 
  
Hat die aktuelle Situation einen Einfluss auf deine Motivation?
Mit dem Wegfallen von diversen Zielwettkämpfen hat der Sinn fürs Training bei mir in den letzten Wochen schon sehr gelitten. Ich habe den Winter durch sehr gut und ambitioniert trainiert, wäre für die Saison bereit gewesen und wollte jetzt gute Resultate einfahren. Das fällt jetzt vorerst weg. Zum Glück steht mit der Option die WM im Oktober doch noch durchzuführen zumindest ein provisorischer Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Aktuell trainiere ich einmal am Tag, in einigen Wochen werde ich dann wieder mit dem zielgerichteten Aufbautraining für die Herbstsaison beginnen. 
  
Bangt man als OL-Profi in Coronazeiten um seinen Job?
Kurzfristig betrachtet eigentlich nicht, denn ich habe das Glück auf zahlreiche langfristige Partner zählen zu können. Darunter sind Sponsoren, Vereine, die Spitzensportförderung der Armee, der Fanclub und weitere Institutionen sowie Personen. Mit all den gestrichenen Veranstaltungen fallen leider mögliche Preisgelder sowie Einkommen von anderen Auftritten wie Vorträgen, Autogrammstunden, Schul- oder Firmenanlässen weg. Längerfristig wirft die ganze Krise allerdings schon ein paar Fragen auf, da ich jetzt nicht weiss, wie die allgemeine Wirtschaftslage beispielsweise in einem Jahr aussieht. 
  
Bringt die Coronakrise auch etwas Positives mit sich?
Ehrlich gesagt nervt mich diese Situation schon ziemlich, denn mein gut funktionierendes Profileben wurde, zumindest kurzfristig, schon ziemlich ausgebremst. Nach positiven Punkten zu suchen fällt mir schwer. Ich muss weniger herumreisen und kann mehr Zeit mit der Familie verbringen, was sicher schön ist. Dann wird einem wiedermal bewusst, dass nicht alles so selbstverständlich ist im Leben und man die guten Zeiten schätzen und vielleicht noch mehr geniessen sollte.  
  
Auf was freust du dich besonders, wenn die Krise vorbei ist?
Endlich wieder die Gefühle zu spüren, die ein Wettkampftag mit sich bringen!
  
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Interview Martin Hubmann
Mit der Coronakrise fallen sämtliche Trainingslager und Wettkämpfe ins Wasser. Was machst du jetzt den ganzen Tag als Profi?
Ich geniesse die Zeit zu Hause in Schwamendingen  und vor allem auch wieder öfters auf dem Föhrenhof. Dort kann ich meinem alten Hobby als Mäusefänger nachgehen. Leider habe ich nur noch 3 Fallen, früher waren es deren 20. Meine OL-Karten haben sich die letzten Jahre ständig auf einem Haufen angesammelt. Nun habe ich sie alle nach Alphabet oder internationale Wettkämpfe geordnet. Mit meinen «Hobbyschwagern» spiele ich im Maugwiler Garten am Wochenende Fussball. Neue Projekte sind: Bahnlegung Wiler OL und Überarbeitung der OL-Karte Bürerwald.
  
Bist du nun auf Jobsuche?
Nein, ich möchte die wettkampffreie Zeit nutzen mich persönlich weiterzuentwickeln. Diese Krise tut mir ganz gut. Mal weniger Wettkämpfe, weniger Reisen, weniger Stress. Ich kann mehr Zeit ins physische und mentale Training investieren. 
 
Was nervt dich an der Krise?
Die Leute, die mich beim Joggen angifteln und meinen, ich soll mehr Abstand halten. Die Warteschlange vor dem Laden und dass ich meistens alleine trainieren muss.
  
Was ist die verrückteste Geschichte, die dir während der Coronakrise passiert ist?
Die Familie Mürner hat bekanntlich viele Kinder, was einen hohen Verschleiss an WC-Papier mit sich bringt. Und jenes WC-Papier ist letztens ausgegangen. Ich musste nur lachen, als ich hörte in Wil sei WC-Papier in allen Läden ausverkauft. Ich dachte, in Eschlikon gibt es sicher noch welches. Ernüchternd kam ich aus dem Volg und Spar zurück und es blieb nur zu sagen: Papier-Nastücher erfüllen den Zweck auch.
  
Wie machst du das Krafttraining ohne offene Fitnesscenter?
Ich gehe mit Bruder Beat (und einigen Fanclubmitgliedern) in unseren Wald, auf der Karte Skihütte, und wir räumen die Sturmschäden der Petra auf. Fürs Alternativtraining hat mir ein Fanclubmitglied seine Rolle fürs Velo ausgeliehen.
  
Du hast nun sicher Erfahrungen in Flug Annullationen gesammelt. Werden dir die Flugkosten zurückerstattet?
Es wurde mir zumindest versprochen, doch bisher habe ich noch keinen einzigen Rappen gesehen.
Was hast du in dieser Zeit zum ersten Mal gemacht, wofür dir bisher die Zeit gefehlt hat?
Beeren-Tiramisu machen, Film schneiden
  
Du warst ja im Oktober 2019 - also nur gerade einen Monat bevor das Virus ausbrach - in Wuhan (China) an den Militärweltspielen. Kennst du als Augenzeuge den wahren Grund des Ausbruchs?
Dazu gibt es viele Verschwörungstheorien. Die Beste ist wohl, dass die Chinesen das Virus während den Spielen hätten ausbrechen lassen wollen. Die anwesenden 9'000 Sportler aus aller Welt würden den Virus in ihren Ländern verbreiten und China würde so die Weltherrschaft übernehmen. Nach all dem Schwindel an den Sportanlässen wäre das für mich durchaus nachvollziehbar. Beweise für diese Theorie kann ich aber leider keine liefern ;-)
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